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Angela Carstensen
6 Monate zuvor

Liebe Toni, und noch so ein wichtiger Artikel! „Willkommen in meinem Satz“ ist so eine fantastische Reaktion, das nehme ich mal mit :D Beruflich erlebe ich es tatsächlich eher selten, dass ich als Frau nicht ernst genommen werde oder wegen meines Alters, aber ich sehe klar, dass das nicht die Mehrheitserfahrung ist. Und für mich ist es auch wichtig, solidarisch zu sein und ein möglichst gerechtes Leben für alle zu wollen. Von daher vielen Dank, dass du dich hier für die gesamte Gesellschaft so starkt positionierst!

Liebe Grüße
Angela

Angela Carstensen
6 Monate zuvor
Antwort auf  Antonia

Als ich noch als Lehrerin an der Schule arbeitete, war es schon Alltag, dass männliche Lehrkräfte anders behandelt wurden als ich. Oder dass mir im Physikunterricht nicht geglaubt wurde, was ich zu erzählen hatte, weil der Opa des Schülers Elektriker war.

Jetzt arbeite ich als Nachhilfelehrerin und bekomme da eine ganz andere Wertschätzung. Also nie passiert ist es auch nicht, aber das war auch für mich ein großer Teil der Motivation, mich beruflich umzustellen.

Katja
2 Monate zuvor

Liebe Antonia,

Mich freut, dass du am Ende ein paar Tipps gebracht hast, was Frau tun kann, um eben nicht unsichtbar oder kleingehalten zu werden! :-) Denn es hilft ja nichts, im Status quo zu verharren und sich zu grämen.

Egal, wie viel auch bei mir zutrifft von wegen Gehalt und so weiter: Das mit dem Unsichtbarsein sehe ich zum Beispiel gar nicht ein. Ob mich jetzt mit über 50 die Männers noch sexy finden oder nicht, ist mir eher egal. Aber ich werde tendenziell immer lauter, bunter, sichtbarer – und manchmal auch frecher gegenüber den Herren. Das ist eine ganz andere Rolle, die ich mir inzwischen herausnehmen kann, so kommt es mir vor.

Liebe Grüße
Katja

Hannah
30 Tage zuvor

Mal wieder ein wichtiger Text. Vielen Dank dafür.
Ein Satz (von so einigen :)), bei dem ich besonders Nicken musste war „mit Fakten, nicht nur Gefühl.“ Ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn gegen Gleichberechtigung oder Feminismus „argumentiert“ wird, dann sehr oft mit gefühlten Wahrheiten der Menschen, die sich von Gleichberechtigung benachteiligt fühlen, weil sie dafür ihre Privilegien aufgeben müssten. Können wir Fakten dagegen anbringen, werden wir vielleicht nicht die vehementen Gegner umstimmen, aber zumindest die unentschlossenen oder bisher noch nicht eindeutig positionierten überzeugen können.