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Angela
2 Monate zuvor

Danke! Nie wieder ist jetzt! Und es ist eine ganz schlecht Idee, bis zum Ende des Bonhoeffer-Gedichtes abzuwarten, wen wir dran sind und uns niemand mehr helfen kann, weil die anderen vor uns abgeholt wurden. Ich fasse es nicht, wie vielen nicht klar ist, wie wertvoll die Demokratie ist und wie wichtig Solidarität.

Frances Dahlenburg
2 Monate zuvor

Sounds familiar.

Wenn man in Berlin durch das Holocaust-Mahnmal läuft, dann spürt man, wie die Stelen immer höher werden, der Druck immer stärker, die Perspektive immer enger. Es ist beängstigend.

Wenn man in Yad Vashem den Weg entlang geht, dann liegt das wirkliche Grauen in der Trivialität, wie alles mit scheinbar lustigen Kinderbüchern begann, in dem der Schurke eine große gebogene Nase hatte. Und der schleichenden Entwicklung, die fast folgerichtig und zwangsläufig zu sorgfältig unterschriebenen Formularen führte, auf denen die Summe der bestellten Menge Zyklon B sauber zweimal unterstrichen wurde.

Der Horror ist, dass es für so viele kein Horror war. Und wir sind auf dem schlechtesten Weg da hin.

Das Stadtbild schöner machen. Als wären diese Menschen Müll, den man rausträgt. In manchen Kreisen befinden wir uns meinem Gefühl nach schon näher am Bestellformular als am Kinderbuch.