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Angela
3 Monate zuvor

Es ist auch mein Eindruck, dass Verunsicherung dahintersteckt und so viel Wissenschaftlichkeit und Rationalität wie möglich vorgetäuscht wird, um sich mit den eigenen Gefühlen nicht befassen zu müssen. Dass aber eine Menge Gefühle mitschwingen, wird ja durch die Intensität der Reaktionen mehr als deutlich.

Ich würde mir echt wünschen, dass wir alle mehr über das Eigentlich sprechen, als über diese Scheinprobleme. Und mit Scheinproblem meine ich „Ich finde diese Sternchen schlimm und unzumutbar“. Ich meine damit nicht „Ich möchte in der Sprache vorkommen und auch sonst wahrgenommen werden“. Letzteres ist ja ein wirklich legitimes Bedürfnis.

Du hast da eine Menge unterschwellig wirkende Motivationen aufgelistet, die Menschen dazu bringen können, über gendergerechte Sprache zu schimpfen. Teils hatte ich die noch gar nicht alle auf dem Schirm.

Liebe Grüße
Angela

Frances Dahlenburg
3 Monate zuvor

Sprache formt Gedanken. Wer Sprache kontrolliert, nimmt sich damit mehr Macht, als es auf den ersten Blick scheint. Das ist nicht erst seit Orwells 1984 bekannt, wird aber gern vergessen. Schützen wir also das Wichtigste, das wir haben: Unseren klaren Verstand.